Die zwei blutleeren Auftritte vom Wochenende haben die Lage um die Trennstriche herum weiter verschärft. Die Meisterschaftspause scheint unseren Spielern erneut nicht gut bekommen zu sein.
Immerhin knorzte man sich gegen Ajoie schlussendlich im Penaltyschiesen zu zwei Punkten, womit die Doppelrunde nicht zum kompletten Desaster wurde. Das vergangene Wochenende sollte dennoch schnell vergessen werden.
Vier Spiele, vier Niederlagen. So sieht nun die Saisonbilanz gegen Langnau aus. Das Muster aus den vorangegangenenm Partien wiederholte sich erneut. Es gelang kaum, die stabile Emmentaler-Defensive in Verlegenheit zu bringen und damit zu Fehlern zu zwingen. Die Tigers verstanden es wiederum geschickt, aus wenig viel zu machen. Ambri war defensiv derart harmlos, dass Langnaus zweiter Torhüter (Charlin fällt länger aus) kaum ernsthaft geprüft wurde. Durch diese Pleite erhöhte sich der Siegesdruck gegen Ajoie zusätzlich.
Zur Spielhälfte gab es dort zunächst mal lange Gesichter, sah man sich nämlich mit einem 1:3 Rückstand konfrontiert. Ajoies Powerplay war ein Genuss. Das unsrige, gelinde gesagt, nicht so ganz… Immerhin folgte eine entschlossene Reaktion und das Spiel stand gut sieben Minuten später wieder ausgeglichen. Der Führungstreffer, rund fünf Minuten vor Spielende, gelang zum eigentlich besten Zeitpunkt. Traurig aber wahr, dass bei Ambri danach sofort der „Knieschlotteri“ einzug hielt. Es war offensichtlich nur eine Frage der Zeit, ehe Ajoie das Spiel wieder ausgleichen konnte und wir in die 24. Verlängerung starten durften. Dort agierten die Blau-Weissen in etwa gleich lustlos wie die Fans in der Curva. Wenigstens können wir Penaltyschiessen.
Zusammenfassend brachte der HCAP in diesen zwei Spielen von allem zu wenig aufs Eis. Zu wenig Nervenstärke, zu wenig Können, zu wenig Überraschungsmomente. Die Rückkehr von Chris DiDomenico ist dringend notwendig.
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