Die Entscheidungen um die PlayIn-Plätze werden, wenig überraschend, in den allerletzten Qualifikationsrunden fallen. Das Hoffen und Rechnen kann beginnen.
Wie ein Blick auf die aktuelle Tabelle zeigt, spitzt sich die Sitaution um den mittleren Trennstrich herum weiter zu. Gesichert ist immerhin Ambris Fernbleiben aus der Playout-Serie.

Beginnen wir mit den Dingen, die unsere Squadra selber beeinflussen kann – den zwei ausstehenden Spielen nämlich. Zum letzten Heimspiel wird Besuch aus der Hauptstadt erwartet. Nach einigen turbulenten Jahren sind die Mutzen diese Saison wieder gewohnt stabil unterwegs. Die Playoffquali ist gesichert, dennoch werden sie den Ausflug in den Süden nicht im Stile eines Vorbereitungsspiels angehen. Die Berner können und wollen sich den Heimvorteil für die erste Plyoff-Serie sichern. Sie werden dementsprechend engagiert auftreten. Mögen die Emotionen vom Eis auf die Zuschauerränge (und umgekehrt) überspringen, das wird ein heisser Tanz! Bern gewann übrigens zwei der bisherigen drei Duelle.
Für Spiel Nummer 52 geht es für den HCAP nach Fribourg. Gut möglich, dass es in diesem Spiel auch für Gottéron noch um einiges gehen wird. Die direkte Playoff-Qualifiaktion hat der diesjährige Spenglercup-Sieger aktuell nämlich noch nicht gesichert. Die beiden Heimspiele gegen Gottéron konnten gewonnen werden, während es beim ersten Auswärtsduell eine Niederlage abesetzte. Wird für uns die letzte zur alles entscheidenden Partie dieser Qualifikation werden?
Nicht beeinflussbar sind die Ergebnisse der direkten Konkurrenten. Ein Blick auf deren Restprogramm lohnt sich dennoch:
- Langnau: Biel (a), Ajoie (h)
- Biel: Firbourg (a), Langnau (h), Lugano (a)
- Rapperswil: Ajoie (a), Davos (h)
- Genf: Zug (h), Lugano (h), Bern (a)
Dass in der Direktbegegnung zwischen Biel und Langnau ein Team maximal einen Punkt ergattern kann, dürfte uns in die Hände spielen. Am wenigsten darf sich Genf weitere Ausrutscher leisten. Es ist aber gleichzeitig die Mannschaft, die aktuell einen Lauf hat. Irgendwie wird man bei denen das Gefühlt nicht los, dass sie es schlussendlich doch noch schaffen werden.
Ein realistisches Szenario ist, dass nach 52 Runden mehrere Mannschaften mit gleich vielen Punkten aufwarten werden. Als erstes entscheidet sodann die höhere Punktahl aus den direkten Begegnungen. Für Ambri würde das, gelinde gesagt, ziemlich schlecht aussehen. Ausser gegen Biel (6:6), weisen wir gegen alle anderen involvierten Teams eine negative Punktebilanz auf. Als zweiter Wert wird die Tordifferenz aller Qualispiele herbeigezogen. Und auch da wird sich Biel die Butter in den restlichen Spielen nicht mehr vom Brot nehmen lassen (Biel -3 / Ambri -12).
Ambri hat es in den eigenen Händen, sich die PlayIn-Qualifikation zu sichern. Siegen lautet das simple und doch so schwere Mittel dazu. Etwas Schützenhilfe durch Niederlagen der Konkurrenz wären der Sache bestimmt nicht abträglich.
Prognose: Rang 9 und PlayIn-Runde gegen die Tigers.
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