Die letzte Runde muss die Entscheidungen bringen. Zu vergeben ist ein direkter Playoff-Platz, vier Play-In-Gelgenheiten und zwei unbeliebte Ferientickets.

Der aktuell achte Zwischenrang mit den zwei bzw. drei Punkten Vorsprung auf die Ferienplätze sieht wesentlich besser aus, als er es wirklich ist. Verantwortlich dafür, wie im letzten Beitrag beschrieben, die praktisch durchwegs negative (Punkte)Bilanz aus den Dirketbegegnungen gegen die Play-In-Mitstreiter. Für Ambri gibt es zwei Möglichkeiten, sich in die Zwischendrunde zu spielen: erstens aus eigener Kraft durch einen Sieg gegen Fribourg und/oder durch die Resultate der übrigen Partien.
Langnau empfängt Ajoie und hat es dabei ebenfalls in den eigenen Händen, mit einem Sieg für klare Verhältnisse zu sorgen. Auf der anderen Seite hat diese Begegnung für die Jurassier den inzwischen gewohnten Charakter eines Vorbereitungsspiel. Langnau kann höchstens an sich selber scheitern.
Biel reist nach Lugano und trifft dort auf eine Mannschaft, die sich auf eine Playout-Serie gegen Ajoie einstellen muss. Immerhin darf man annehmen, dass sich die Luganesi vor heimischem Publikum nicht völlig ihrem Schicksal ergeben und nochmals bemüht antreten werden.
Der gestrige Auftritt seiner Mannschaft in der Gottardo Arena hat Jussi Tappola offensichtlich überhaupt nicht erfreut. Er wird seinen Spielern danach ordentlich die Kappe gewaschen und für das Spiel gegen Genf eine deutliche Reaktion verlangt haben. Bern spielt um das Playoff-Heimrecht, für Genf dagegen ist klar: Sieg oder Ferien.
Identische Voraussetzungen beim Duell Rapperswil gegen Davos. Die einen kämpfen um den vierten Schlussrang, die anderen darum, die Ferien nach hinten zu schieben.
Unser Gegner müsste sich bei einer Niederlage zwar nicht in die Ferien verabschieden, sich aber gewiss lieber direkt als über die Zwischenrunde für die Playoffs qualifiezeren. Fribourgische Freundschaftsdienste sind nicht zu erwarten. Ambri-Siege in Fribourg sind zäh zu erringen und treten – gefühlt – selten ein. Aber wenn nicht jetzt, wann dann?
Es steht ein nervenaufreibender Samstagabend mit vielen Blicken auf den Resultatticker bevor. Prognose unverändert: Rang 9 und danach gegen Langnau.
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