Die Defensive ist die grösste Baustelle Ambris. Abgesehen vom ausländischen Personal, fehlt es an Verteidigern mit offensiven Qultiäten. Die sind schwer zu finden und noch schwerer zu bezahlen. Hoffnung machen junge Eigengewächse mit Entwicklungspotenzial.
Kodie Curran
Wurde kurz vor der Saison verpflichtet und zog – sofern mit Juvonen im Tor gestartet wurde – oftmals das Los des überzähligen Söldners. Defensiv grundsätzlich stabil mit immer mal wieder aufblitzenden Offensivqualitäten. Kann für die kommende Saison zur Option werden und dürfte mit mehr als den diesjährigen 35 Qualispielen noch besser zur Geltung kommen.
Isacco Dotti
Wurde in 39 Qualispielen eingesetzt und brachte das aufs Eis, was von ihm zu erwarten war. Grosse Fehler blieben ebenso aus wie spielerische Sternstunden. Es ist nicht anzunehmen, dass seine Rolle in der kommenden Saison grösser werden wird.
Simone Terraneo
Bestritt leihweise acht Partien für Visp, etablierte sich danach insbesonder in der zweiten Saisonhälfte als Stammspieler. Verbesserte sich stetig und ist mit seinem jungen Alter (Jahrgang 2004) definitiv ein Versprechen für die Zukunft.
Zaccheo Dotti
Der jüngere der Dotti-Brüder brachte brachte es auf 32 Spiele. Auch er zeigte grundsätzlich das, was von ihm zu erwarten war. Neigt zu dummen Strafen.
Jesse Zgraggen
Seine Rückkehr löste nich überall Jubelstürme aus. Zgraggen überzeugte jedoch mit stabilen, zweikampfstarken Auftritten. Nicht umsonst ist er der CH-Verteidiger mit der meisten Eiszeit.
Dario Wüthrich
Wurde in jedem Spiel eingesetzt und fällt damit auf, dass er eben gerade nicht (negativ) auffällt – also mit seiner soliden Spielweise. Ist nach wie vor im spielerisch entwicklungsfähigen Alter, womit weitere Fortschritte zu erwarten sind.
Jesse Virtanen
Ist einer unserer unverzichtbaren, definsiven Dauerläufer. Zu Saisonbeginn lange als Team-Topskorer unterwegs, liess die Punkteproduktion danach etwas nach. Kein Wunder, dass bei der von ihm geschulterten Eiszeit zum Saisonende der Tank teilsweise leer war.
Tim Heed
Ist der andere unserer unverzichtbaren, definisven Dauerläufer. Trat punktemässig eher im zweiten Saisonteil in Erscheinung. Wie Virtanen, schultert auch er die ganze Saison über enorme Eiszeiten.
Rocco Pezzullo
Immer wenn man bei ihm denkt, er habe den Durchbruch in der höchsten Liga geschafft, scheint ihn wieder etwas (vornehmlich Verletzungen) aus der Bahn zu werfen. Absolvierte 20 Spiele für Ambri und sechs auf Leihbasis für Visp. Die nächste Saison dürfte richtungsweisend für ihn sein.
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